| Die ungewöhnlichste Spendengeschichte |
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| Geschrieben von Armin Langmann | |
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Da besuchten zwei Frauen und zwei Männer aus lutherischen Gemeinden in Port Moresby, der Hauptstadt Papua-Neuguineas, ihre Partner im Dekanat Nürnberg-West. Und was haben sie im Gepäck? Eine Spende von knapp 440 US-Dollar "für die Missionsarbeit im Dekanat Nürnberg-West", wie der Gemeindeleiter der Kirap-Bek-Gemeinde, Sagowa Langga, stolz erklärt. "Wir haben immer etwas bekommen. Nun wollen wir etwas zurückgeben, egal wie viel es ist." Das Geld kam bei der Kollekte des so genannten "Partnerschaftssonntags" im vergangenen Oktober 2007 zusammen, der seit 15 Jahren in beiden Dekanaten am gleichen Tag begangen wird. Dabei werden in den Nürnberger Gottesdiensten Lieder aus Papua-Neuguinea gesungen, Briefe der Partnergemeinden aus Port Moresby vorgelesen und füreinander gebetet. ![]() Seit 24 Jahren besteht von fünf Nürnberger evangelischen Gemeinden aus einePartnerschaft zu Kirchengemeinden in der Hauptstadt und im Süden Papua-Neuguineas, die vor allem von einem regelmäßigen Briefverkehr und gegenseitigen Besuchen lebt, wie Pfarrer Gerhard Helmreich von der Nikodemus-Gemeinde in Nürnberg-Röthenbach aus eigener Erfahrung weiß. Er ist seit Jahren auch Missionspfarrer für das Prodekanat Nürnberg-West und hat die Gemeinden im fernen Papua-Neuguinea selbst schon besucht. In Bayern pflegen mehr als 70 Dekanate, Schulen und InstitutionenPartnerschaften nach Übersee, die von Mission EineWelt im Auftrag der bayerischen evangelischen Landeskirche begleitet und unterstützt werden.Davon bestehen etwa die Hälfte mit der Evangelisch-Lutherischen Kirche vonPapua-Neuguinea. |
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| Letzte Aktualisierung ( Freitag, 23. April 2010 ) |
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