Barrierefrei, Gemeinde

50 Jahre Nikodemuskirche – Spenden-Geschichten

Ohne Spenden und Geschenke hätte es die Nikodemuskirche nie gegeben.

Das Grundstück für den Kirchenbau, die Mittel für die Baukosten, das Geld für eine Orgel und, und und.

Ohne die engagierten Mitglieder des Kirchbauvereins, ohne die Gemeindebrief-Austrägerinnen, die damals noch zugleich mit dem Büchslein für die Gemeinde sammelten, wäre das alles nie finanzierbar gewesen. Aber so ging es. Der Rückblick auf 50 Jahre Nikodemuskirche ist deshalb vor allem viel Grund zum Dank.

Und manches Schmunzeln mag von den Geschichten geweckt werden, mit denen wir zu Spenden aufgerufen haben.

Regenbogen über der Nikodemuskirche

Einer Gemeindehelferin wurde an der Haustüre, als sie den Gemeindebrief, das „Zentrum“ brachte, gesagt: …“Wissen’s, es wird alles teurer. Da geb ich für meine Kirche auch etwas mehr!“ Wer hätte das gedacht!

 

Für die Renovierung der Sanitäranlagen im Gemeindehaus wurde mit einem Gedicht um Spenden geworben, das begann mit den Worten:  „Liebe Leute, lasst euch sagen: Wer kein Klo hat, hat viel Plagen…“ Das Gedicht brachte 23.000 Euro ein!

 

Im  Jahr 2017  wurde wieder eine Jahresbitte in Reimform verteilt.

Gutes tun, so möcht‘ man meinen, sollt‘ die ganze Menschheit einen.

Ist doch überall was los und die Not gar manchmal groß.

Wen intressiert schon, was im Kleinen lässt uns hier die Sonne scheinen?

Läuft die Heizung, brennt das Licht? Schnee geräumt? Das sieht man! Nicht?

Vieles läge bei uns brach. Klagen gäb’s und Weh und Ach

würde keiner sich drum kümmern, dass in Kirche, Saal und Zimmern

alles stets vorhanden ist, was man sonstens schwer vermisst.

Darum bitten wir Sie fein: Bitte reih’n auch Sie sich ein.

Helfen kann was Schönes sein.

Gutes tun – ob groß – ob klein, es wird immer sinnvoll sein,

kommt’s von Herzen nach Vermögen, danken wir mit Gottes Segen.

Sehr zufrieden man dann ruht, gut ist’s erst, wenn man es tut!

Oft ist es nur ein kleiner Schritt, dass man beschließt: Da mach ich mit.

Und sich nicht denkt bei diesen Sachen: Das sollen mal die anderen machen!

Wer also sich entschieden hat, ob Frau, ob Mann, bereit zur Tat,

wird spüren die Zufriedenheit, die sich in Herz und Sinn verbreit.

Nicht unerhört verhallt die Bitte, schließt man sich an in guter Sitte.

Wird selbst vom Ganzen neu ein Teil, empfindet Freude, Glück und Heil.

Sieht unsre Welt mit andren Augen, weiß: die Gemeinde wird was taugen!

Und gut ist sie dabei beraten, wenn aufs Bitten folgen Taten.

Gott segne und behüte Sie! Was für ein Glück,
denn er schläft nie! (AL2017)

Barrierefrei, Musik

Musik in der Nikodemuskirche

Jubiläums-Konzerte 2018

Sonntag, 18. März 2018, 19 Uhr Nikodemuskirche

[relaxing sounds] Musik zum Reinlegen – Konzert der Eibacher Chorgemeinschaft

Neue Wege möchte die Eibacher Chorgemeinschaft mit Ihrem diesjährigen Frühjahrskonzert beschreiten: Liegestühle und Kissen laden ein, sich ganz entspannt in ein Konzert zu legen und Chormusik auf sich wirken zu lassen (für konservativ Orientierte stehen natürlich auch normale Stühle zur Verfügung).

Mit anfangs etwas schwungvolleren Stücken werden die Zuhörer abgeholt und in ruhige Abendstimmung versetzt, es erklingen Abendlieder und entspannende Musik. Besondere Höhepunkte sind Sleep von Eric Whitacre, einem modernen amerikanischen Komponisten, der für seine schwebenden Klänge bekannt ist und hier eine beeindruckende klangliche Hommage an Schlaf und Träume abliefert. Außerdem wird das majestätische Stars vom zeitgenössischen lettischen Komponisten Eriks Esenvalds noch mal zu hören sein, das schon beim Weihnachtskonzert viele Freunde fand. Die sphärischen Klänge der Glasharfe lassen Gefühle aufkommen, die sonst nur der nächtliche Sternenhimmel in uns weckt. Nach einem solchen ruhigen Wochenausklang können Sie dann ganz entspannt in den Montag starten!

Der Jugendchor REChord und der Eibacher SonntagsChor freuen sich auf Ihr Kommen!

 

 

Samstag, 19.5.2018 um 19 Uhr:
Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München

Leitung: Professor Martin Steidler
Violine: Franziska Seibold
Saxophon: Joachim Langmann
Kontrabass: Thomas Ganzenmüller

Unter dem Titel „COLORS OF EUROPE“ bringt der Madrigalchor überwiegend zeitgenössische Chorwerke aus 11 verschiedenen europäischen Ländern zur Aufführung, darunter auch eine große Komposition des Münchner Komponisten Wolfram Buchenberg für Solovioline und Chor mit dem Titel „Splendor paterne glorie“.
Dazu bringt der Chor von seiner letzten USA Reise noch eine furiose Gospelvertonung von Moses Hogan und  mit „Even when he is silent“ eine Komposition des amerikanischen Kultkomponisten Kim Andre Arnesen mit.
Zu hören sind Werke von: Josip Vila; Eriks Esenvalds (Lettland); Aleksander Vujic (Serbien); Damijan Mocnik (Slowenien); Veljo Tormis (Estland); Gunnar Eriksson (Schweden); Olivier Messiaen (Frankreich); Goffredo Petrassi (Italien); Gyögy Orban (Ungarn); Jozef Swider (Polen); Wolfram Buchenberg (Deutschland); Moses Hogan (USA); Kim Andre Arnesen (USA).

Der Madrigalchor 

Der Madrigalchor der Hochschule für Musik und Theater München wurde im Jahr 1979 von Prof. Max Frey gegründet. Seither musizieren jährlich etwa 50–60 Studentinnen und Studenten der Fächer Schulmusik, Kirchenmusik und Gesang in diesem Ensemble. Seit 2008 liegt die Leitung in den Händen von Prof. Martin Steidler.

Konzertreisen führten den Madrigalchor nach Belgien, Frankreich, Israel, Italien, Luxemburg, Österreich, Schottland, Schweden, Spanien, Tschechien, Ungarn, in die Türkei, die Ukraine, nach Argentinien, Lettland und zuletzt 2018 in die USA.

Zahlreiche Auszeichnungen bei internationalen Wettbewerben sowie die Zusammenarbeit mit dem Bayerischen Rundfunk, den wichtigsten Münchner Kultureinrichtungen und mit international renommierten Dirigenten und Ensembles wie Gunnar Eriksson, Trevor Pinnock, dem Dave Brubeck-Quartett u.v.m. zeigen das breite künstlerische Spektrum des Ensembles.

Hörbeispiel

Eintrittskarten: Ab 15. Januar 2018 im Pfarramt: Vorverkaufspreis 19.- €. Abendkasse 22.- €. 

 

16./17. Juni 2018  Gemeindefest mit viel Musik

nähere Informationen auf der Seite Festprogramm „50 Jahre Nikodemuskirche“

 

15. Juli 2018  Gottesdienst und Sonntagskonzert

Chor der Peter-Henlein Realschule Nürnberg. Leitung Thomas Schlegel

Beginn 9.30 Uhr/10.30 Uhr

Eintritt frei

 

10. November 2018  17 Uhr Konzert Radmila Besic, Gitarre

 

 

 

 

Weitere Konzerte sind in Vorbereitung. Änderungen vorbehalten.

 

25.11.2017 um 17 Uhr        Abendmusik   „Das Herz tut mir vor Freuden springen“

Heinz Heiber Leuchter

Bibelworte und Choräle zum Letzten Sonntag im Kirchenjahr.

Auf kleinen und großen Blockflöten, von 20 cm bis 2m, spielen

Bärbel Hußnätter und Cornelia Schiffel,
Joachim Funk und Werner Schlögl


Choralbearbeitungen aus drei Jahrhunderten.

William Bird, Joh. Seb. Bach, Heinrich Schütz,
Lupus Hellinck, Arnold von Bruck, Samuel Scheidt,
Joh. Pachelbel, Scheidt, Krebs sind die Komponisten.

 

 

 

 

 

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Sonntag in Nikodemus

Am 31. Dezember feiern wir  

 

um 17 Uhr den Gottesdienst am Jahresschluss mit  Pfarrer Langmann.

Im Neuen Jahr ist der nächste Gottesdienst am So 7. Januar um 9.30 Uhr

Einführung von Pfarrer Frank Baumeister zum Dienst an der Nikodemuskirche und bei der Stadtmission Nürnberg. Es wirken mit: Pfarrer Peter Bielmeier, stellvertr. Dekan im Prodekanat Nürnberg-West, Pfarrer Matthias Ewelt-Stadtmission Nürnberg, und das Team der Nikodemuaskirche u.a. mit dem Posaunenchor.

 

Advent 2017  Nikodemuskirche-Nürnberg

Der „Isenheimer Altar“ von Matthias Neidhardt, genannt „Grünewald“ wurde ursprünglich für ein großes Altenheim für Schwerst-Pflegefälle gemacht. Er war im Eingangsbereich aufgestellt. Bevor man die Kranken auf Station brachte, wurden sie einige Zeit vor diesen Altar gesetzt, um ihnen deutlich zu machen, was sie sich zu erhoffen hätten und wer ihnen helfen kann. Im Jahr 2015 wurde der inzwischen in Colmar aufgestellte Altar sorgfältig restauriert.

Die „Welt“ schrieb dazu:

„Es ist das seltsamste, vielleicht auch unvergesslichste Geburtsbild, das je gemalt worden ist. Kein Maler lässt die glückliche Mutter den Kopf des Neugeborenen so zärtlich halten. Keiner hat die Berge im Hintergrund so bizarr gezackt, dass es aussieht, als würde dort, wo sich Erde und Himmel berühren, im nächsten Moment etwas aufbrechen – als würde dort im nächsten Moment ein Fenster geöffnet. Toter ist der tote Christus kaum einmal gezeigt worden, hilfsbedürftiger, als in den Armen seiner Mutter war er nie. Die schwarz-grünen Himmel gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. Nie litt Jesus erschütternder, als bei diesem Maler.“ (Hans-Joachim Müller, 25.12.2015)

Ein Weihnachtsbild, auf dem Ochs und Esel, Josef und Hirten fehlen und Maria im roten Prachtgewand in einem Herrschaftshaus mit Dienstpersonal ihr Kind im Arm hält, lenkt die Gedanken nicht auf die dringende Lösung von sozialen Problemen. Es betont die besondere Stellung des „göttlichen“ Kindes – und wirft damit eine ganze Reihe neuer Fragen um das „Christkind“ auf. (AL)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonntag-Abend-Kirche

Wolfgang Posse, Unendlichkeit in Gott

Abendgottesdienste, auf den Spuren des Nikodemus.

Texte, Gebete, Musik: meditativ, anregend, aus anderer Perspektive.

zur Ruhe kommen,

einen neuen Bezug zu Themen des Glaubens finden.

Die Biographie mit Gedanken über Gott in Berührung bringen.

Sonntag-Abend-Kirche.

Wer sie einmal erlebt hat, weiß, dass sich die Zeit lohnt.

Mit Pfarrerin Eva-Maria Kaplick oder Pfarrer Armin Langmann.

Musik: Michael Schubert

Nächste Termine  Sonntagabends um 18.00 Uhr  am:

28.01.2018   Pfarrerin Kaplick: Von neuem geboren, wenn man alt ist?

25.02.2018   Diakonin Höpfner

29.04.2018   ?

24.06.2018   Diakon Sporrer von Maria am Hauch

30.09.2018   ?

25.11.2018   Pfarrer Armin Langmann

Änderungen vorbehalten!

 

 

 Pfarrer Armin Langmann und Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Barrierefrei, Gemeinde, Glaube

Graphiken zur Bibel – Ausstellung von Alfred Finsterer (1908-1996)

Die 30 Graphiken zur Bibel – Radierungen, Farbradierungen und Montagedrucke von Alfred Finsterer sind 1994 mit Beiträgen von Axel Dornemann und Dirk Kruse durch Heimo Ertl und Hugo Stoll  (Hrsg.) bei der Akademie C.-Pirkheimer-Haus im Jahr 1994 – zwei Jahre vor Finsterers Tod – erschienen.

Der in Nürnberg geborene Künstler, der als kleiner Junge in der Spielzeugmacherwerkstatt seines Großvaters am Burgberg unterhalb des Dürerhauses gespielt und das Werken gelernt hat, widmet sich zunächst der Musik und legt die Abschlussprüfung am Konservatorium in Nürnberg ab, bevor er eine graphische Ausbildung erhält – in Nürnberg an der damaligen Kunstgewerbeschule. Finsterer wird Schüler des legendären Rudolf Schiestl. Als seine Ausbildung beendet ist, herrscht Weltwirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und Inflation. Finsterer arbeitet zunächst als Industriegraphiker und betreibt in Nürnberg eine kleine graphische Werbeagentur. Den Anstoß zum Übergang zur freien Graphik erhält er bei einem Besuch der Albrecht-Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg anlässlich dessen 400. Todestag. 1938 wird Finsterer an die Staatliche Akademie für Buchgraphik und Buchgewerbe nach Leipzig berufen. Ein Jahr später ist er Professor der Meisterklasse im Holzschnitt. Leipzig ist damals „eine Kulturmetropole, eine Stadt des Geistes, der Buchkunst und der Musik.“(a.a.O. S.12) Im Zweiten Weltkrieg werden am 4. 12. 1943 in Leipzig „sein gesamtes graphisches Werk, … Holzstücke, Drucke und Kupferdruckpresse völlig vernichtet.“ Die Kriegserlebnisse verarbeitet Finsterer in einer Apokalypse – Hommage an Dürer – aus Zinkätzungen. Die Arbeit an den 30 Graphiken zur Bibel  – seinem umfangreichsten Radierzyklus – dauert 5 Jahre.  -Er sagt darüber, er habe „Sprüche ausgesucht“..,..“die mit unserem Leben etwas zu tun haben“. „Wer seinen Bruder liebt, der steht im Licht.“ „Wir haben keine bleibende Statt, wir suchen die kommende.“ – Ein unglaublich aktuelles Thema! (a.a.O. S. 14). Nach dem Krieg arbeitet Finsterer zunächst in Nürnberg für den Sebaldus-Verlag, dann in Stuttgart für eine ganze Reihe von Verlagen im Bereich künstlerische Buchausstattung. Er wird Herausgeber der Belser-Stilgeschichte. schließlich wendet er sich intensiv der farbigen Graphik zu. Die Themen seiner Farbradierungen bezieht er aus der Literatur. Reisen nach Italien und Griechenland liefern Inspirationen. „Alfred Finsterers Arbeiten wurden zwischen 1974 und 1994 in über 100 Museen und Galerien gezeigt. Die Ausstellungen gingen bis nach Skandinavien, die USA und Australien. Wegen seiner >>internationalen Anerkennung als Graphiker<< bekam er 1988 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Finsterer Mt 24,13: Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig

Die Ausstellung zeigt bis Ende Januar 2018 eine Auswahl der „Graphiken zur Bibel“. http://www.alfred-finsterer.de/

 

Vernissage am 25.11.2017 um 17 Uhr. Öffnungszeiten jeweils im Anschluss an die Gottesdienste und nach Vereinbarung gerne. In diesem Fall bitten wir um Anmeldung im Pfarramt. Der Eintritt ist frei.