Gemeinde, Glaube

50 Jahre Nikodemuskirche

„Die Kirche kommt zu den Gläubigen“, titelte die NZ vom 7. Dezember 1967 ihren Bericht über das Richtfest unserer Kirche.“ begann Architekt Reinhold Büttner in der Festschrift zum 40. Geburtstag seinen Bericht über die Anfänge der Nikodemuskirche.

Den Grundstein hatte man bereits am 30. Juni 1967 gelegt. Bis zur Einweihung der Kirche sollte es dann noch ein ganzes Jahr dauern.

Im Jahr 1967 zählte die rasch gewachsene Vorstadtgemeinde ungefähr 4.000 Mitglieder. (Im Jahr 1998: 6.890; 2017: 5.390).

Von der Planung des Kirchengebäudes bis zum Einbau der Orgel war ein langer Weg zurück zu legen.

Entscheidend für die Möglichkeit der Verwirklichung war es, einen geeigneten Platz zu finden.

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Sonntag in Nikodemus

Am 31. Dezember feiern wir  

 

um 17 Uhr den Gottesdienst am Jahresschluss mit  Pfarrer Langmann.

Im Neuen Jahr ist der nächste Gottesdienst am So 7. Januar um 9.30 Uhr

Einführung von Pfarrer Frank Baumeister zum Dienst an der Nikodemuskirche und bei der Stadtmission Nürnberg. Es wirken mit: Pfarrer Peter Bielmeier, stellvertr. Dekan im Prodekanat Nürnberg-West, Pfarrer Matthias Ewelt-Stadtmission Nürnberg, und das Team der Nikodemuaskirche u.a. mit dem Posaunenchor.

 

Advent 2017  Nikodemuskirche-Nürnberg

Der „Isenheimer Altar“ von Matthias Neidhardt, genannt „Grünewald“ wurde ursprünglich für ein großes Altenheim für Schwerst-Pflegefälle gemacht. Er war im Eingangsbereich aufgestellt. Bevor man die Kranken auf Station brachte, wurden sie einige Zeit vor diesen Altar gesetzt, um ihnen deutlich zu machen, was sie sich zu erhoffen hätten und wer ihnen helfen kann. Im Jahr 2015 wurde der inzwischen in Colmar aufgestellte Altar sorgfältig restauriert.

Die „Welt“ schrieb dazu:

„Es ist das seltsamste, vielleicht auch unvergesslichste Geburtsbild, das je gemalt worden ist. Kein Maler lässt die glückliche Mutter den Kopf des Neugeborenen so zärtlich halten. Keiner hat die Berge im Hintergrund so bizarr gezackt, dass es aussieht, als würde dort, wo sich Erde und Himmel berühren, im nächsten Moment etwas aufbrechen – als würde dort im nächsten Moment ein Fenster geöffnet. Toter ist der tote Christus kaum einmal gezeigt worden, hilfsbedürftiger, als in den Armen seiner Mutter war er nie. Die schwarz-grünen Himmel gehen einem nicht mehr aus dem Kopf. Nie litt Jesus erschütternder, als bei diesem Maler.“ (Hans-Joachim Müller, 25.12.2015)

Ein Weihnachtsbild, auf dem Ochs und Esel, Josef und Hirten fehlen und Maria im roten Prachtgewand in einem Herrschaftshaus mit Dienstpersonal ihr Kind im Arm hält, lenkt die Gedanken nicht auf die dringende Lösung von sozialen Problemen. Es betont die besondere Stellung des „göttlichen“ Kindes – und wirft damit eine ganze Reihe neuer Fragen um das „Christkind“ auf. (AL)

 

 

 

 

 

 

 

 

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Sonntag-Abend-Kirche

Wolfgang Posse, Unendlichkeit in Gott

Abendgottesdienste, auf den Spuren des Nikodemus.

Texte, Gebete, Musik: meditativ, anregend, aus anderer Perspektive.

zur Ruhe kommen,

einen neuen Bezug zu Themen des Glaubens finden.

Die Biographie mit Gedanken über Gott in Berührung bringen.

Sonntag-Abend-Kirche.

Wer sie einmal erlebt hat, weiß, dass sich die Zeit lohnt.

Mit Pfarrerin Eva-Maria Kaplick oder Pfarrer Armin Langmann.

Musik: Michael Schubert

Nächste Termine  Sonntagabends um 18.00 Uhr  am:

28.01.2018   Pfarrerin Kaplick: Von neuem geboren, wenn man alt ist?

25.02.2018   Diakonin Höpfner

29.04.2018   ?

24.06.2018   Diakon Sporrer von Maria am Hauch

30.09.2018   ?

25.11.2018   Pfarrer Armin Langmann

Änderungen vorbehalten!

 

 

 Pfarrer Armin Langmann und Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

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Graphiken zur Bibel – Ausstellung von Alfred Finsterer (1908-1996)

Die 30 Graphiken zur Bibel – Radierungen, Farbradierungen und Montagedrucke von Alfred Finsterer sind 1994 mit Beiträgen von Axel Dornemann und Dirk Kruse durch Heimo Ertl und Hugo Stoll  (Hrsg.) bei der Akademie C.-Pirkheimer-Haus im Jahr 1994 – zwei Jahre vor Finsterers Tod – erschienen.

Der in Nürnberg geborene Künstler, der als kleiner Junge in der Spielzeugmacherwerkstatt seines Großvaters am Burgberg unterhalb des Dürerhauses gespielt und das Werken gelernt hat, widmet sich zunächst der Musik und legt die Abschlussprüfung am Konservatorium in Nürnberg ab, bevor er eine graphische Ausbildung erhält – in Nürnberg an der damaligen Kunstgewerbeschule. Finsterer wird Schüler des legendären Rudolf Schiestl. Als seine Ausbildung beendet ist, herrscht Weltwirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und Inflation. Finsterer arbeitet zunächst als Industriegraphiker und betreibt in Nürnberg eine kleine graphische Werbeagentur. Den Anstoß zum Übergang zur freien Graphik erhält er bei einem Besuch der Albrecht-Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg anlässlich dessen 400. Todestag. 1938 wird Finsterer an die Staatliche Akademie für Buchgraphik und Buchgewerbe nach Leipzig berufen. Ein Jahr später ist er Professor der Meisterklasse im Holzschnitt. Leipzig ist damals „eine Kulturmetropole, eine Stadt des Geistes, der Buchkunst und der Musik.“(a.a.O. S.12) Im Zweiten Weltkrieg werden am 4. 12. 1943 in Leipzig „sein gesamtes graphisches Werk, … Holzstücke, Drucke und Kupferdruckpresse völlig vernichtet.“ Die Kriegserlebnisse verarbeitet Finsterer in einer Apokalypse – Hommage an Dürer – aus Zinkätzungen. Die Arbeit an den 30 Graphiken zur Bibel  – seinem umfangreichsten Radierzyklus – dauert 5 Jahre.  -Er sagt darüber, er habe „Sprüche ausgesucht“..,..“die mit unserem Leben etwas zu tun haben“. „Wer seinen Bruder liebt, der steht im Licht.“ „Wir haben keine bleibende Statt, wir suchen die kommende.“ – Ein unglaublich aktuelles Thema! (a.a.O. S. 14). Nach dem Krieg arbeitet Finsterer zunächst in Nürnberg für den Sebaldus-Verlag, dann in Stuttgart für eine ganze Reihe von Verlagen im Bereich künstlerische Buchausstattung. Er wird Herausgeber der Belser-Stilgeschichte. schließlich wendet er sich intensiv der farbigen Graphik zu. Die Themen seiner Farbradierungen bezieht er aus der Literatur. Reisen nach Italien und Griechenland liefern Inspirationen. „Alfred Finsterers Arbeiten wurden zwischen 1974 und 1994 in über 100 Museen und Galerien gezeigt. Die Ausstellungen gingen bis nach Skandinavien, die USA und Australien. Wegen seiner >>internationalen Anerkennung als Graphiker<< bekam er 1988 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Finsterer Mt 24,13: Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig

Die Ausstellung zeigt bis Ende Januar 2018 eine Auswahl der „Graphiken zur Bibel“. http://www.alfred-finsterer.de/

 

Vernissage am 25.11.2017 um 17 Uhr. Öffnungszeiten jeweils im Anschluss an die Gottesdienste und nach Vereinbarung gerne. In diesem Fall bitten wir um Anmeldung im Pfarramt. Der Eintritt ist frei.

Glaube

Andere Zeit

Der etwas andere Gottesdienst in der Nikodemuskirche.

AndereZeit_Plakat 2017_18 A

Glaube

50 Jahre Nikodemuskirche 1. Advent 2017 – 1. Advent 2018

Ein Jahr lang Jubiläum feiern – ob das nicht langweilig wird?

Unser Vorbereitungsteam hat sich gedacht: Ein guter Anlass, um einmal die vielen Seiten des „kirchlichen Lebens“ in den Blick zu nehmen.

Auf dieser Seite bekommen Sie die aktuellsten Informationen.

Schon jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auf anstehende Festlichkeiten einzustellen mit dem „Nikodemus-Jubiläumstropfen“, der sich in der Gemeinde bereits großer Beliebtheit erfreut. Im Pfarramt erhalten Sie die speziell für die Nikodemuskirche gefüllten Weine des Weinguts Johannes Barth aus Iphofen.

Eine erste Einstimmung auf die Festlichkeiten gibt es am Freitag, 13. Oktober 2017 ab 18 Uhr im Gemeindesaal.

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Ökumene in Röthenbach bei Schweinau

Aufeinander zugehen – einander bereichern: Besuche bei den Nachbarn

Mehr als große Events fördern gute Beziehungen vor Ort die Ökumene!

Aus diesem Grund laden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden aus Stein, Röthenbach und Eibach zwischen September 2017 und März 2018 zu Besuchen bei den Nachbarn ein.

Jeweils an einem  Sonntagnachmittag von 17.00 bis ca. 18.00 Uhr lassen wir uns inspirieren von sechs ganz unterschiedlichen Kirchenbauten und ihrer Botschaft und kommen darüber miteinander ins Gespräch und ins Gebet.

Bis zum Reformationsfest 2017 sind die evangelischen Gemeinden die Gastgeber:

24. September 2017:   Johanneskirche Nürnberg-Eibach

8. Oktober 2017:          Paul-Gerhardt-Kirche Stein-Deutenbach,

22. Oktober 2017:        Nikodemuskirche Nürnberg-Röthenbach

Im Jahr 2018 freuen sich die katholischen Kirchen auf nachbarlichen Besuch:

18. Februar 2018:       St. Albertus Magnus Stein,

11. März 2018:              St. Walburga Nürnberg-Eibach

18. März 2018:              Maria am Hauch Nürnberg-Röthenbach

Herzliche Einladung!

Ansprechpartner/innen:

Gemeindereferentin Irene Keil (kath. Pastoralraum Nürnberg-Süd-West), Tel. 0911-646967, E-Mail: ikeil@bistum-eichstaett.de

Pfarrerin Eva-Maria Kaplick Nikodemuskirche. 0911/239562-16   mail: kaplick@nikodemuskirche-nbg.de

 

Pflege der guten Ökumenischen Nachbarschaft:

Katholisches Pastoralteam trifft evangelische Pfarrer/innen

Auf Initiative von Pfarrer Tobias Scholz trafen sich am 27.6.2017 die evangelischen Pfarrer/innen aus Stein, Röthenbach und Eibach mit dem katholischen Pastoralteam, um – abseits vom Dienst – einander besser (oder überhaupt erst) kennen zu lernen.

Von den insgesamt zwanzig Eingeladenen – zehn Pfarrer/innen, Vikare und Diakoninnen auf evangelischer und zehn Priester, Diakone und Gemeindereferent/inn/en auf katholischer Seite! – konnten immerhin zwölf zum Grillabend im Eibacher Pfarrgarten kommen.

Diakon Ulrich Wiechers schuf mit vorzüglich Gegrilltem eine gute Grundlage für  den nachbarlichen Austausch und eine ausführliche Vorstellungsrunde. So konnten nicht nur die evangelischen Kirchenmitarbeiter/innen ihre katholischen „Gegenüber“ kennen lernen, sondern auch die Steiner evangelischen Pfarrer ihre Nürnberger Kollegen, denn sie gehören unterschiedlichen Kirchenkreisen an und treffen sich nicht automatisch bei Konferenzen und dergleichen.

Auch zwei kleine dienstliche Absprachen konnten in diesem Kreis getätigt werden: die Vorstellung von Gemeindereferentin Maria Asbach als der neuen Ökumenebeauftragten für den Pastoralraum Nürnberg-Süd-West und die Veranstaltungsreihe „Besuche bei den Nachbarn“, die an sechs Sonntagnachmittagen zwischen September 2017 und März 2018 die katholischen und evangelischen Gemeindemitglieder zusammenbringen möchte – eine Frucht des Reformationsgedenkjahrs.

Mit dem gemeinsam gesungenen Kanon „Herr, bleibe bei uns“ endete ein gemütlicher und Gemeinschaft stiftender Abend, der gewiss eine Fortsetzung erfahren wird.

 

Ökumenische Paare feierten  gemeinsam  Gottesdienst in der Nikodemuskirche!

Zusammen! Ökumenischer Gottesdienst für ökumenische Paare

Ökumenische Schul-Gottesdienste

Die Gottesdienste zu Beginn des Schuljahres wurden wieder gemeinsam gestaltet. Dabei engagieren sich in den Teams Kolleginnen und Kollegen aus der Schule und aus der Gemeinde. (Maria Asbach, Eva-Maria Kaplick, Irene Keil, Irene Strauß, Ursula Gärtner, Barbara Bögl, Willi Baumeister und Armin Langmann). Auch die Musik ist stark vertreten und bildet einen wichtigen Bestandteil der Gottesdienste. Hier kommt nichts aus der Konserve. Hier ist alles Live und das würdigen auch die Schülerinnen und Schüler, die in großer Zahl an diesen Gottesdiensten teilnehmen.  Mit Freude und neuem Schwung beginnen wir das neue Schuljahr.  (AL)