 Die Geschichte der Nikodemuskirche beginnt damit, dass einige mutige Menschen den Plan fassten, hier eine eigene Gemeinde zu gründen - und andere, aus einer wie man heute sagen muss - phantastischen großherzigen Einstellung heraus dieses Projekt gefördert und unterstützt haben. Man musste die Mittel für ein Grundstück aufbringen! man brauchte Geld für Organisation, Gebäude, Einrichtung. Vielen ist dafür zu danken! Einer von Ihnen meinte: "Uns hat deswegen nie etwas gefehlt! Gott lässt seine Leute nicht hängen!" Nachdem der Grundstein der Nikodemuskirche am 30.06.1967 gelegt worden war, konnte die am 8.12.1968 die sechseckige Kirche eingeweiht werden. Drei Monate später, am 21.2.1969, wurde die Kirchengemeinde selbständig. Vorher hat das Gebiet zur Johanneskirche in Eibach gehört. Heute ist die Nikodemuskirche mit rund 6400 Gemeindegliedern eine der großen evangelischen Kirchengemeinden in Nürnberg. Zuzüge im Neubaugebiet in Röthenbach-Ost bedeuten neue Herausforderungen für die Gemeindearbeit. Zum 1. Advent 1969 wurde die Kreuzigungs-Plastik des Nürnberger Künstlers Heinz Heiber und die Orgel aufgestellt.
Die Walcker-Orgel wurde 1990 und 1997 renoviert. Architekt Reinhold Büttner schuf für die Kirche ein Jerusalemkreuz an der Orgelempore, eine Plastik 'Das neue Jerusalem', eine Szenenfolge 'Die Werke der Barmherzigkeit' und eine Nikodemus-Plastik. Das Triptychon "Unendlichkeit in Gott" von Wolfgang Posse kam im Sommer2006 hinzu.
Die o.e. Plastiken wurden von Wolfgang Posse farblich gefasst. Zum besonderen Profil der Nikodemuskirche gehören seit langem die Familiengottesdienste, eine große Kindertagesstätte und die Bereitschaft, sich auf neu zuziehende Menschen einzulassen. |