Barrierefrei, Gemeinde, Glaube

Graphiken zur Bibel – Ausstellung von Alfred Finsterer (1908-1996)

Die 30 Graphiken zur Bibel – Radierungen, Farbradierungen und Montagedrucke von Alfred Finsterer sind 1994 mit Beiträgen von Axel Dornemann und Dirk Kruse durch Heimo Ertl und Hugo Stoll  (Hrsg.) bei der Akademie C.-Pirkheimer-Haus im Jahr 1994 – zwei Jahre vor Finsterers Tod – erschienen.

Der in Nürnberg geborene Künstler, der als kleiner Junge in der Spielzeugmacherwerkstatt seines Großvaters am Burgberg unterhalb des Dürerhauses gespielt und das Werken gelernt hat, widmet sich zunächst der Musik und legt die Abschlussprüfung am Konservatorium in Nürnberg ab, bevor er eine graphische Ausbildung erhält – in Nürnberg an der damaligen Kunstgewerbeschule. Finsterer wird Schüler des legendären Rudolf Schiestl. Als seine Ausbildung beendet ist, herrscht Weltwirtschaftskrise, Arbeitslosigkeit und Inflation. Finsterer arbeitet zunächst als Industriegraphiker und betreibt in Nürnberg eine kleine graphische Werbeagentur. Den Anstoß zum Übergang zur freien Graphik erhält er bei einem Besuch der Albrecht-Dürer-Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg anlässlich dessen 400. Todestag. 1938 wird Finsterer an die Staatliche Akademie für Buchgraphik und Buchgewerbe nach Leipzig berufen. Ein Jahr später ist er Professor der Meisterklasse im Holzschnitt. Leipzig ist damals „eine Kulturmetropole, eine Stadt des Geistes, der Buchkunst und der Musik.“(a.a.O. S.12) Im Zweiten Weltkrieg werden am 4. 12. 1943 in Leipzig „sein gesamtes graphisches Werk, … Holzstücke, Drucke und Kupferdruckpresse völlig vernichtet.“ Die Kriegserlebnisse verarbeitet Finsterer in einer Apokalypse – Hommage an Dürer – aus Zinkätzungen. Die Arbeit an den 30 Graphiken zur Bibel  – seinem umfangreichsten Radierzyklus – dauert 5 Jahre.  -Er sagt darüber, er habe „Sprüche ausgesucht“..,..“die mit unserem Leben etwas zu tun haben“. „Wer seinen Bruder liebt, der steht im Licht.“ „Wir haben keine bleibende Statt, wir suchen die kommende.“ – Ein unglaublich aktuelles Thema! (a.a.O. S. 14). Nach dem Krieg arbeitet Finsterer zunächst in Nürnberg für den Sebaldus-Verlag, dann in Stuttgart für eine ganze Reihe von Verlagen im Bereich künstlerische Buchausstattung. Er wird Herausgeber der Belser-Stilgeschichte. schließlich wendet er sich intensiv der farbigen Graphik zu. Die Themen seiner Farbradierungen bezieht er aus der Literatur. Reisen nach Italien und Griechenland liefern Inspirationen. „Alfred Finsterers Arbeiten wurden zwischen 1974 und 1994 in über 100 Museen und Galerien gezeigt. Die Ausstellungen gingen bis nach Skandinavien, die USA und Australien. Wegen seiner >>internationalen Anerkenung als Graphiker<< bekam er 1988 das Bundesverdienstkreuz am Bande verliehen.

Finsterer Mt 24,13: Wer aber beharret bis ans Ende, der wird selig

Die Ausstellung zeigt eine Auswahl der „Graphiken zur Bibel“.

Vernissage am 25.11.2017 um 17 Uhr. Öffnungszeiten jeweils im Anschluss an die Gottesdienste und nach Vereinbarung gerne. In diesem Fall bitten wir um Anmeldung im Pfarramt. Der Eintritt ist frei.

Barrierefrei, Gemeinde, Glaube, Musik

Musik in der Nikodemuskirche

Konzerte

5.11.2017 um 15 Uhr     Maxim Kowalew Don Kosaken

Im Rahmen ihrer Europatournee „Ich bete an die Macht der Liebe“ 2017/18 werden die Maxim Kowalew Don Kosaken  russisch-orthodoxe Kirchengesänge sowie einige Volksweisen und Balladen zu Gehör bringen.
Anknüpfend an die Tradition der großen alten Kosaken-Chöre zeichnet sich der Chor durch seine Disziplin aus, die er dem musikalischen Gesamtleiter Maxim Kowalew zu verdanken hat. Singend zu beten und betend zu singen.
Chorgesang und Soli in stetem Wechsel – Tiefe der Bässe, tragender Chor, über Bariton zu den Spitzen der Tenöre. Auch im neuen Konzertprogramm dürfen nicht Wunschtitel wie „Abendglocken“, „Stenka Rasin“, „Suliko“ und „ Marusja“ fehlen.

Kartenvorverkauf im Pfarramt

 

25.11.2017 um 17 Uhr        Abendmusik   „Das Herz tut mir vor Freuden springen“

Heinz Heiber Leuchter

Bibelworte und Choräle zum Letzten Sonntag im Kirchenjahr.

Auf kleinen und großen Blockflöten, von 20 cm bis 2m, spielen

Bärbel Hußnätter und Cornelia Schiffel,
Joachim Funk und Werner Schlögl


Choralbearbeitungen aus drei Jahrhunderten.

William Bird, Joh. Seb. Bach, Heinrich Schütz,
Lupus Hellinck, Arnold von Bruck, Samuel Scheidt,
Joh. Pachelbel, Scheidt, Krebs sind die Komponisten.

Gleich vier Namen trägt der Letzte Sonntag im Kirchenjahr.
Bei den Evangelischen heißt  er Totensonntag, Sonntag vom Jüngsten Tage oder Ewigkeitssonntag;
die Katholiken begehen das Christkönigsfest.
Jede Bezeichnung schlägt ein anderes Thema an, und die Lieder spiegeln das wieder.
Das betrifft nicht nur die Worte, sondern auch die Melodien.
Die eine klagt, eine andere schreit zu Gott, oder vertraut ihm ganz schlicht, oder tanzt ihm freudig entgegen.

Anschließend Eröffnung/ Vernissage der Ausstellung von Alfred Finsterer  (1908-1996)

Eintritt frei!

 

 

Barrierefrei, Gemeinde, Glaube

Bibel-Ausstellung in der Nikodemuskirche

Bibeln sind besondere Bücher.

In unserer Bibelausstellung geht es nicht darum, möglichst alte
Bibeln zu zeigen, sondern den Büchern und ihren Geschichten Raum zu geben.
Ob es eine 300 Jahre alte Bibel ist, die man in einer Kammer auf einem Bauernhof entdeckt hat,

oder eine Ausgabe aus dem 19. Jahrhundert, wo vorne der Familienstammbaum verzeichnet ist,

oder ein Faksimile Druck der ersten Luther-Gesamtausgabe –

wenn Sie zuhause eine Bibel haben, die etwas erzählt,
und die man anschauen und in die Hand nehmen darf,

Wir danken allen, die Bibeln für die Ausstellung zur Verfügung stellen.

 

Die Ausstellung ist noch bis zum 5. November jeweils im Anschluss an die Gottesdienste oder zu speziell vereinbarten Terminen zu besichtigen.

Ansprechpartner: Pfarrer A. Langmann/Pfarramt

 

Die nächste Ausstellung wird Werke von Alfred Finsterer zeigen.

Die Vernissage ist am Sonntag, 25.11.2017 um 17 Uhr

Barrierefrei, Gemeinde, Glaube

Sonntag in Nikodemus

Im Gottesdienst am 1. Oktober feiern wir Erntedank mit Pfarrerin Eva-Maria Kaplick.

 

Erntedank. Foto: AL

Jesus sagt: „Häuft nicht auf der Erde Schätze für euch an. Häuft vielmehr Schätze im Himmel an.“

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch in seiner „Seelenschatzkiste“ viele himmlische Schätze hat. Zum Beispiel die Erinnerung an wertvolle menschen, die uns begleitet haben, oder an kostbare Augenblicke des Staunens, der Liebe, der Versöhnung.

Herzliche Einladung!

Eva-Maria Kaplick, Pfarrerin

weiter lesen…

Barrierefrei, Gemeinde, Glaube, Kindergarten, Musik

Erntedankfeiern in Nikodemus

Im Gottesdienst am 1. Oktober feiern wir Erntedank mit Pfarrerin Eva-Maria Kaplick.

 

Erntedank. Foto: AL

Jesus sagt: „Häuft nicht auf der Erde Schätze für euch an. Häuft vielmehr Schätze im Himmel an.“

Ich bin davon überzeugt, dass jeder Mensch in seiner „Seelenschatzkiste“ viele himmlische Schätze hat. Zum Beispiel die Erinnerung an wertvolle menschen, die uns begleitet haben, oder an kostbare Augenblicke des Staunens, der Liebe, der Versöhnung.

Herzliche Einladung!

Eva-Maria Kaplick, Pfarrerin

 

Donnerstag 28.09.2017 um 10.30 Uhr Erntedankandacht mit dem Kinderhaus Nikodemus

Wir hören das Märchen vom Sonnenkönig und staunen, wie alles wächst und gedeiht. Und wir teilen mit Menschen, denen es nicht so gut geht wie uns. Die Gaben werden von der Nürnberger Tafel überbracht.

 

Mittwoch 11.10.2017 um 14.30h Erntedankandacht mit kleinem Orgelkonzert
im Rahmen des Seniorennachmittags

Eintritt frei!

 

weiter lesen…

Barrierefrei, Gemeinde, Glaube, Musik

Sonntag-Abend-Kirche

Wolfgang Posse, Unendlichkeit in Gott

Gottesdienst, der gut tut.

Texte, Gebete, Musik: meditativ, anregend, aus anderer Perspektive.

Wo man zur Ruhe kommen kann,

Wo man einen neuen Bezug zu Themen der Bibel und des Glaubens findet.

Wo die eigene Biographie mit Gedanken über Gott in Berührung kommt.

Sonntag-Abend-Kirche.

Wer sie einmal erlebt hat, weiß, dass sich die Zeit lohnt.

Mit Pfarrerin Eva-Maria Kaplick oder Pfarrer Armin Langmann.

Musik: Michael Schubert

Sonntag abend um 18 Uhr.

Demnächst am

 

24.9.2017, Pfarrerin Eva-Maria Kaplick

Gemeinde, Glaube, Kindergarten, Konfirmanden

Martin Luther als global Player

Die Reihe „Nikodemus trifft Luther“

wird mit diesem Vortrag von Pfarrer Armin Langmann am Donnerstag 12. Oktober 2017 19.30h abgeschlossen

Der Weg Martin Luthers führt am Ende einer drei mal sieben Jahre dauernden Ausbildungsphase zunächst scheinbar nur in die enge Studierstube des gelehrten Wissenschaftlers, der wie in einem Labor an den fundamentalen Substanzen seines Forschungsgegenstandes interessiert ist. Dass er sich mit seinen Forschungsarbeiten mitten in einem kirchlich wie politisch hoch brisanten Konfliktfeld bewegt, lassen die traditionellen Klischees konfessioneller Unterschiede auch heute kaum ahnen. Verfolgt man jedoch die Arbeitsmethoden und die Arbeitsthemen Luthers, wird schnell klar, dass er in seinem Arbeitsfeld weit über die lokalen Grenzen hinausschaute und sich damals schon der weltumspannenden Dynamik der Christenheit bewusst war, die ihre Kraft aus dem unmittelbaren Verhältnis zu Gott schöpfen kann und die Katholische Kirche als Vermittlungs- und Absolutions-Instanz nicht mehr braucht. Mit den neuen Kommunikationsmethoden und dem Einsatz der neuen Medien (Buchdruck und Flugschriften) entstand eine Vernetzung in „Europa“, die quasi einen „weltweiten Diskurs“ ermöglichte und der lange eingeforderten Verhandlung der „Gravamina der Deutschen Nation“ Nachdruck verlieh. Mit der Entscheidung, in der Sprache des Volkes zu diskutieren und nicht in der Gelehrtensprache des Mittelalters, ging Luther einen Weg, der die Beteiligung vieler ermöglichte und so die Veränderung der Ständegesellschaft stark beeinflusste.

Gemeindesaal Nikodemuskirche Stuttgarter Str. 33 90449 Nürnberg

 

Barrierefrei, Gemeinde, Glaube

Nikodemus trifft Luther

unter diesem Motto standen die Veranstaltungen der Nikodemuskirche-Nürnberg im Lutherjahr 2017. weiter lesen…

Glaube

50 Jahre Nikodemuskirche 1. Advent 2017 – 1. Advent 2018

Ein Jahr lang Jubiläum feiern – ob das nicht langweilig wird?

Unser Vorbereitungsteam hat sich gedacht: Ein guter Anlass, um einmal die vielen Seiten des „kirchlichen Lebens“ in den Blick zu nehmen.

Auf dieser Seite bekommen Sie die aktuellsten Informationen.

Schon jetzt gibt es die Möglichkeit, sich auf anstehende Festlichkeiten einzustellen mit dem „Nikodemus-Jubiläumstropfen“, der sich in der Gemeinde bereits großer Beliebtheit erfreut. Im Pfarramt erhalten Sie die speziell für die Nikodemuskirche gefüllten Weine des Weinguts Johannes Barth aus Iphofen.

Eine erste Einstimmung auf die Festlichkeiten gibt es am Freitag, 13. Oktober 2017 ab 18 Uhr im Gemeindesaal.

weiter lesen…

Gemeinde, Glaube

Ökumene in Röthenbach bei Schweinau

Aufeinander zugehen – einander bereichern: Besuche bei den Nachbarn

Mehr als große Events fördern gute Beziehungen vor Ort die Ökumene!

Aus diesem Grund laden die evangelischen und katholischen Kirchengemeinden aus Stein, Röthenbach und Eibach zwischen September 2017 und März 2018 zu Besuchen bei den Nachbarn ein.

Jeweils an einem  Sonntagnachmittag von 17.00 bis ca. 18.00 Uhr lassen wir uns inspirieren von sechs ganz unterschiedlichen Kirchenbauten und ihrer Botschaft und kommen darüber miteinander ins Gespräch und ins Gebet.

Bis zum Reformationsfest 2017 sind die evangelischen Gemeinden die Gastgeber:

24. September 2017:   Johanneskirche Nürnberg-Eibach

8. Oktober 2017:          Paul-Gerhardt-Kirche Stein-Deutenbach,

22. Oktober 2017:        Nikodemuskirche Nürnberg-Röthenbach

Im Jahr 2018 freuen sich die katholischen Kirchen auf nachbarlichen Besuch:

18. Februar 2018:       St. Albertus Magnus Stein,

11. März 2018:              St. Walburga Nürnberg-Eibach

18. März 2018:              Maria am Hauch Nürnberg-Röthenbach

Herzliche Einladung!

Ansprechpartner/innen:

Gemeindereferentin Irene Keil (kath. Pastoralraum Nürnberg-Süd-West), Tel. 0911-646967, E-Mail: ikeil@bistum-eichstaett.de

Pfarrerin Eva-Maria Kaplick Nikodemuskirche. 0911/239562-16   mail: kaplick@nikodemuskirche-nbg.de

weiter lesen…